Parodontitis

Bei der Parodontitis , früher Parodontose genannt, führen Bakterien und deren Giftstoffe zu einer Entzündung des Zahnfleisches und letztendlich auch zum Abbau des Kieferknochens. Dadurch verlieren die Zähne immer mehr an Halt und gehen schließlich verloren. Hinweise auf Parodontitis sind gerötetes und leicht blutendes, mitunter auch schmerzendes Zahnfleisch, Mundgeruch und gelockerte Zähne. Unschöne Beläge und Zahnstein sind sehr oft ursächlich für die Entstehung oder das dauerhafte Bestehen von Parodontitis. Rauchen, allgemeine Erkrankungen und Stress können das Voranschreiten der Parodontitis begünstigen.
Parodontitis ist eine weit verbreitete Krankheit in Deutschland, ab dem 40. Lebensjahr gehen dadurch mehr Zähne als durch Karies verloren. Leider können die Bakterien auch Allgemeinerkrankungen wie Rheuma, Diabetes, Herzerkrankungen, Schlaganfälle und Frühgeburten begünstigen oder unterhalten. In nicht wenigen Fällen ist eine Erkrankung vom Patienten, aber auch vom Zahnarzt auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Ziel einer Behandlung ist die Verringerung der krankmachenden Keime. Dazu gehören vor allem regelmäßige, korrekte häusliche Pflege, professionelle Zahnreinigung und schließlich die Behandlung beim Zahnarzt. Mitunter kann auch die Einnahme von speziell dosierten Antibiotika nach vorheriger individueller Keimbestimmung nötig sein. Nach einer Behandlung ist eine regelmäßige Kontrolle in der Praxis mit professioneller Zahnreinigung nötig, um eine erneute Verschlechterung zu verhindern. Allerdings weiß man, dass ca. 10 Prozent einer Parodontitis nur unzureichend oder auf längere Zeit gar nicht behandelt werden können.

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Dr. Herbert Knaier 
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